Der griechische Verteidigungsminister Panos Panayotopulos entließ den Leiter des Kriegsmuseums und drei weitere Generäle nach der Präsentation von Murat Karayilans Buch am 28. November.
Die Präsentation des Buches löste Ankaras Protest aus.
Das griechische Außenministerium erklärte in einer Erklärung: „Griechenland verurteilt jede Form des Terrorismus unmissverständlich.“ Dies ist auch die Position der Europäischen Union als Ganzes, grundsätzlich und in Bezug auf die PKK-Organisation.“
Das Ministerium betonte, dass das Buch „ohne Wissen der zuständigen Behörden“ gezeigt worden sei.
Unterdessen äußerte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu in einem Telefongespräch mit seinem griechischen Amtskollegen Dimitris Avramopoulos seine Bestürzung über die Angelegenheit und sagte, die Aktion untergrabe die „Freundschaftsbemühungen“ zwischen den beiden Ländern.
„Es ist auch in dem Sinne besorgniserregend, dass es zeigt, dass einige Kreise, die sich über die Entwicklung der türkisch-griechischen Freundschaft Sorgen machen, immer noch aktiv sind“, sagte Davutoglu.
Die PKK kämpft seit den 1980er Jahren für eine autonome kurdische Region innerhalb der Türkei. Der Konflikt hat Zehntausende Menschen das Leben gekostet.
Die Gruppe wird von der Türkei, den USA und der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft.
(Pressefernsehen)


