Mutmaßliche Mitglieder der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) entführten heute kurzzeitig sechs Schullehrer in der östlichen Provinz Iğdır und ließen sie anschließend frei.
Zwei bewaffnete Militante der Gruppe drangen angeblich in eine Schule im Dorf Bulakbaşı im Provinzbezirk Karakoyunlu ein und zwangen die 19 dortigen Lehrer, nach draußen zu gehen. Anschließend entführten die Militanten sechs der Lehrer, die als Umut Görkem Sevinç, Ersin Karakaya, Soner Er, Mehmet Koçubaba, Lütfü Atılmış und Abdulllah Enes Er identifiziert wurden.
Die Gruppe setzte die Lehrer etwa eine Stunde lang der Propaganda aus, bevor sie sie unverletzt freiließ. Unterdessen wurden am 15. Oktober in der südöstlichen Provinz Siirt drei Lehrerinnen und ihr Fahrer von der PKK entführt und einen Tag später freigelassen.
Die PKK wird von der Türkei, der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten als Terrororganisation anerkannt.
(Hürriyet Daily News)



