
Somalische Frauen hielten am Donnerstag in Banaadir in der Hauptstadt Mogadischu eine Sympathiekundgebung für die Türkei ab, um gegen den jüngsten Angriff auf die türkische Botschaft in Mogadischu zu protestieren.
Somalische Demonstranten skandierten Slogans zur Unterstützung der türkischen Regierung und des türkischen Volkes und hielten Plakate mit der Aufschrift „Lang lebe die Türkei“ und „Tod den Feinden der Türkei“ hoch.
Ayse Mahmoud, eine der Demonstranten, sagte: „Der Angriff kam unerwartet. Was passiert ist, tut uns sehr leid. Die Türkei verdient einen so abscheulichen Angriff nicht.“
Darüber hinaus verurteilte auch Mogadischus Bürgermeister Mohamed Nour den Angriff auf einer Pressekonferenz.
Nour brachte seine Dankbarkeit gegenüber der türkischen Regierung zum Ausdruck und sagte: „Das türkische Volk hat die somalische Bevölkerung in ihren schwersten Tagen unterstützt, indem es Hilfe geschickt hat. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat uns besucht, während alle anderen das Land verließen. Die Hilfe kam aus der Türkei, als wir Lebensmittel und medizinische Hilfe am dringendsten brauchten. Es wurden Vorkehrungen getroffen, um einen weiteren Angriff zu verhindern.“
Bei dem Bombenanschlag am 27. Juli wurde ein türkischer Sicherheitsbeamter getötet und vier weitere verletzt. Zwei Selbstmordattentäter kamen ums Leben, als sich ein weiterer vor dem Personalgebäude der türkischen Botschaft in der somalischen Hauptstadt Mogadischu in die Luft sprengte. Sie wurden mit einem Ambulanzflugzeug des türkischen Gesundheitsministeriums in die Türkei gebracht und im Atatürk-Ausbildungs- und Forschungskrankenhaus in Ankara medizinisch versorgt.
Türkei-Tribüne



