Zehn Jahre an der Macht der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung haben das Land nicht nur auf regionaler, sondern auch auf globaler Ebene zu einem führenden Land gemacht und seine Wirtschaft in die Top-20-Länder der Welt gebracht. Beim Wirtschaftswachstum liegt die Türkei vor allen G-XNUMX-Ländern.
Die aktuelle Finanzlage des Landes ist im Vergleich zu vor einem Jahrzehnt erstaunlich.
Erstens können wir bemerkenswerte Erfolge in den Bereichen Energie, Transport, Militär und Bildung verzeichnen.
Seit der Machtübernahme von Erdogans Partei ist in der Türkei ein rasantes Wirtschaftswachstum zu beobachten. Das BIP stieg im dritten Quartal 2012 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 7.7 um 2011 Prozent, während das BIP im Jahr 2001 um 9.4 Prozent sank.
Bis Oktober verringerte sich das Außenhandelsdefizit der Türkei im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 1.43 um das 5.6-fache und erreichte 2011 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2002 hatte das Außenhandelsdefizit des Landes noch 40 Milliarden US-Dollar betragen.
Darüber hinaus beliefen sich die Schulden des Landes beim IWF im Jahr 2002 auf 23 Milliarden Dollar, verglichen mit 860 Millionen Dollar bis heute. Darüber hinaus verhandelt die Türkei derzeit über die Gewährung eines IWF-Kredits in Höhe von 5 Milliarden Dollar.
Man kann auch sagen, dass der Energiesektor in der Türkei in den letzten zehn Jahren florierte. Die Ölpipeline Baku-Tbilisi-Ceyhan und das Gaspipelineprojekt Baku-Tbilisi-Erzurum sowie die in Vorbereitung befindlichen TANAP- und Nabucco-Projekte und Projekte zum Transport irakischen und ägyptischen Gases nach Europa haben dazu beigetragen, dass die Türkei zu einem wichtigen Akteur auf dem globalen Energiemarkt geworden ist.
Eine der wichtigsten Errungenschaften im Energiesektor der Türkei ist die Planung des ersten Kernkraftwerks Akkuyu, das 2019 mit der Stromproduktion beginnen wird.
Neben diesen Vorhaben entwickelt das Land auch Projekte zum Bau eines zweiten und dritten Kernkraftwerks und plant, bis 2040 mit dem eigenständigen Bau von Kernkraftwerken zu beginnen.
Auch der Transportsektor der Türkei hat in den letzten zehn Jahren selbstbewusste Fortschritte gemacht. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür sind die Bestrebungen, die historische „Seidenstraße“ wiederherzustellen, die Ost und West verbindet und die Türkei zu einem Transportkorridor zwischen den östlichen Produktionsstätten und den westlichen Märkten machen soll. In diesem Sinne spielt die Umsetzung des Eisenbahnprojekts Baku-Tiflis-Kars eine entscheidende Rolle bei der Wiederherstellung der „Seidenstraße“.
Daneben soll das „Jahrhundertprojekt“ Marmaray, ein Untersee-Eisenbahntunnel unter dem Bosporus, der den europäischen und den asiatischen Teil Istanbuls verbinden soll, als letztes Bindeglied in der Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen Ost und West im Rahmen der „Seidenstraße“ dienen.
Bemerkenswert ist, dass das Projekt „Marmaray“ seit 40 Jahren in Erwägung gezogen wird, viele Experten es als riskant einstufen und ehemalige türkische Politiker seine Umsetzung verzögern.
Ein weiterer wichtiger Faktor, der die wirtschaftliche Stärke des Landes und sein Verteidigungspotenzial zeigt, sind Erfolge in der Verteidigungs- und Militärindustrie. In den letzten Jahren hat die Türkei die Produktion der Rüstungsindustrie gesteigert und ist nun zu 54 Prozent autark; die Türkei produziert „Altai“-Panzer, UAV ANKA, Flugzeugträger und Kampfhubschrauber.
Laut Statistik hat die Türkei ihre Rüstungsexporte in den letzten acht Jahren vervierfacht. Im laufenden Jahr exportierte das Land Rüstungsprodukte im Wert von 1 Milliarde Dollar und plant bis 2023 Rüstungsgüter im Wert von 25 Milliarden Dollar zu exportieren.
Ein wichtiger Faktor der Außenpolitik Ankaras ist, dass die Türkei durch die Stärkung der Zusammenarbeit mit muslimischen Ländern erstens neue Märkte für ihre Waren erschlossen, weitere Investitionen ins Land gezogen und die Wirtschaftspartnerschaft mit arabischen und muslimischen Ländern gestärkt hat. Zweitens ist die Türkei aufgrund der strategischen Lage des Landes und der Regionalpolitik auf der Weltbühne aktiver geworden und zu einer Weltmacht geworden.
Besonders deutlich wird, dass bei der Gründung der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung im Jahr 2001 der Beitritt der Türkei zur EU zu den wichtigsten Zielen gehörte, die die Reform der Wirtschaft und Politik des Landes zum Ziel hatten. Heute jedoch betonen türkische Politiker immer wieder, dass die Türkei nicht zu lange an der Schwelle zur EU warten werde, um der Union beizutreten. Die türkischen Politiker sind sich der Tatsache bewusst, dass die Türkei mit ihrer schnell wachsenden Wirtschaft und ihrem weltweiten Ansehen mehr von der EU als von der Türkei abhängig ist.
Daher macht selbst eine oberflächliche Betrachtung der Innen- und Außenpolitik Ankaras deutlich, dass die Türkei in den letzten zehn Jahren erhebliche wirtschaftliche Fortschritte erzielt hat, insbesondere in Zeiten der wirtschaftlichen Stagnation und sogar des Rückgangs bei vielen anerkannten Wirtschaftsgiganten der Welt. Daher können wir sagen, dass die Türkei in ihrer modernen Geschichte ein großartiges Jahrzehnt erlebt hat.
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