Seit heute hat die US-Regierung offiziell damit begonnen, 34 Prozent zusätzliche Zölle auf mehr als 800 aus China importierte Produkte im Wert von 25 Milliarden Dollar zu erheben. Als Reaktion auf diese Situation kündigte die chinesische Regierung an, auf einige aus den USA importierte Produkte zusätzliche Zölle zu erheben. Der amerikanische Präsident Donald Trump behauptete, dass Handelskriege den Interessen Amerikas zugutekämen und leicht zu gewinnen seien. Allerdings glaubt niemand außer Herrn Trump, dass diese Kriege Amerika nützen werden!
Für Trumps Schritt gibt es zwei Gründe. Der erste Grund ist, dass Trump China vorwirft, die USA aufgrund des Handelsungleichgewichts zwischen den USA und China in einen offenen Markt zu verwandeln. Die USA, mit 2,4 Billionen Dollar weltweit größter Importeur, beziehen ihre Hauptimporte aus China mit 526 Milliarden Dollar. Andererseits exportiert es nur rund 130 Milliarden nach China. Der zweite Grund ist, dass Tump China vorwirft, mit unfairen Taktiken amerikanische Technologie gestohlen zu haben. China, das früher nur die Produktionsbasis großer Marken war, hat nun damit begonnen, eigene Marken zu produzieren. So begann es, mit US-Marken zu konkurrieren. Es scheint, dass diese Situation Trump sehr beunruhigte.
Die Vergeltungsmaßnahmen Chinas werden viele US-Produzenten schwer treffen, von der Automobilindustrie bis hin zu Sojabohnen. Beispielsweise verkaufen US-amerikanische Landwirte 60 % der von ihnen produzierten Sojabohnen nach China. Angesichts höherer Zölle in China müssen US-Exporteure eine schwierige Entscheidung treffen. Sie werden entweder ihre Gewinne aufgeben oder die Kosten zusätzlicher Zölle an die chinesischen Verbraucher weitergeben. Dadurch werden ihre Produkte weniger wettbewerbsfähig. Kurz gesagt, es ist offensichtlich, dass dieser Krieg Produzenten aus allen Gesellschaftsschichten in Schwierigkeiten bringen wird.
Ökonomen warnen davor, dass sich die US-Wirtschaft verlangsamen wird, insbesondere wenn dieser Handelskrieg länger als ein Jahr andauert. Sie geben an, dass die Unsicherheit in der Geschäftswelt zunehmen wird, das Vertrauen im Privatsektor sinken wird und es daher zu erheblichen Rückgängen bei den Aktien kommen könnte. Sie sagen auch, dass private Unternehmen und einige Regionen viel stärker unter dieser Situation leiden werden.
Wenn wir uns die Auswirkungen dieses Krieges auf unser Land ansehen, werden sich die bevorstehende globale Wirtschaftsrezession und die schrumpfenden Finanzierungsmöglichkeiten negativ auf Entwicklungsländer wie unsere auswirken. Es scheint unvermeidlich, dass wir von diesem Prozess betroffen sein werden, der zu steigenden Zinsen, einer allmählichen Verschlechterung der Risikowahrnehmung und einem beschleunigten Mittelabfluss aus Schwellenländern führt. Trumps „Win-Win“-Prinzip, das die Grundlage der Geschäftsbeziehungen bildet, ist voller Weisheit! Leider scheint es mit seiner Politik durch das „Verlieren, Verlieren“-Prinzip ersetzt worden zu sein.



